Ein Tag im Büchermeer

Unsere Schulfamilie auf der Leipziger Buchmesse 2026

Mit 54 gut gelaunten Mitgliedern unserer Schulfamilie starteten wir im Morgengrauen zu einem Tagesausflug, der es in sich hatte: 4 Stunden Busfahrt, 8 Stunden Messe, 4 Stunden Busfahrt – und dazwischen pures Messefieber.

Schon beim Ankommen war klar: Das wird groß. Ein Besucherrekord von 100.000 Menschen am Samstag – und wir mittendrin! Zwischen fünf thematisch sortierten Hallen voller Aussteller stapelten sich Bücher, Geschichten und Gespräche. Unsere Schülerinnen und Schüler streiften in Kleingruppen los, andere zogen mit ihren Eltern und Geschwistern durch das Gewimmel – immer auf der Suche nach Neuem, Spannendem, Unerwartetem.

Ein besonderer Farbtupfer: die Cosplayer. In den irrwitzigsten Verkleidungen blitzten Heldinnen und Schurken, Fabelwesen und Fantasy-Ikonen auf. Nicht bei allen war der Buchcharakter sofort ersichtlich – aber genau das machte den Reiz aus: staunen, raten, lachen, fotografieren.

Zwischen Lesebühnen, Signierschlange und prall gefüllten Büchertischen mischte sich Aufregung mit Entdeckerfreude. Gespräche mit Verlagen, Buchhändlerinnen und Autor:innen ließen Literatur greifbar werden. So fühlt sich Leseförderung an, wenn sie Lebendigkeit bekommt: Man verlässt die Hallen mit einer längeren Wunschliste – und mit noch größerer Lust aufs Lesen.

Am Ende des Tages waren die Füße müde, die Köpfe voll und die Herzen leicht. Ein überwältigendes Erlebnis, ein erlebnisreicher Tag – und bleibende Eindrücke, die noch lange nachhallen werden.

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