Neulich verwandelte sich ein Vormittag in den MINT-Labs Regensburg in ein buntes Programmier‑Abenteuer: 25 Mädchen aus den 6. Klassen unserer Realschule tauchten mit großem Eifer in die Welt der Ozobots ein. Die Stimmung war von Anfang an fröhlich, neugierig und konzentriert — genau die richtige Mischung für kreative Technikarbeit.
Zuerst standen die Basics auf dem Programm. Schritt für Schritt lernten die Schülerinnen, wie die kleinen Ozobots über Linien navigieren, wie Farbcodes und einfache Befehle die Bewegungen steuern und wie man aus einzelnen Kommandos komplexere Abläufe baut. Schnell merkten alle: Programmieren ist viel weniger abstrakt, wenn man die Ergebnisse direkt vor Augen hat — und zugleich eine richtige Teamaufgabe.
Anschließend ging es an die Challenges: In kleinen Gruppen testeten die Mädchen verschiedene Aufgabenstellungen, bauten Schleifen ein, probierten unterschiedliche Geschwindigkeiten und feinten an ihren Steuersequenzen. Die Herausforderung verlangte genaues Beobachten, Ausprobieren und vor allem: kreative Lösungsansätze. Dabei entstanden immer wieder Aha‑Momente, wenn ein Ozobot nach langer Tüftelei genau die gewünschte Kurve fuhr — und die Gruppe jubelte.
Das Finale war ein echter Publikumsmagnet: Jede Gruppe sollte dem Ozobot einen Tanz beibringen — inklusive passender Musik. Mit sorgfältig abgestimmten Bewegungsfolgen, cleveren Farbcodes und viel Fantasie programmierten die Schülerinnen kleine Choreografien. Die Musikuntermalung brachte zusätzliches Tempo und Stimmung — und wer hätte gedacht, dass ein Roboter so rhythmisch wirken kann? Am Ende gab es Szenenapplaus, strahlende Gesichter und viele stolze Momente.
Dieser Ausflug hat gezeigt, wie viel Kreativität, Ausdauer und Teamgeist in unseren Schülerinnen stecken. Technik wird hier nicht als trockenes Fach erlebt, sondern als Spielwiese für Ideen — und das mit jeder Menge Spaß.
Herzlichen Dank an Sandra Hanweg von den MINT‑Labs Regensburg, die diesen Kurs für uns wieder möglich gemacht hat. Ihre Unterstützung und das großartige Angebot der MINT‑Labs haben diesen inspirierenden Tag erst ermöglicht.



